24.04.
19:30 Uhr
DIE HERKULESKEULE - Lachkoma
Großer Saal
Preis: 27,00 EUR auf allen Plätzen

Worüber lachten wir gestern? Worüber werden wir morgen lachen? Ist totlachen gesünder als kranklachen?

Worüber lachten wir gestern? Worüber werden wir morgenlachen? Ist totlachen gesünder als kranklachen? Dresdens Liebling Rainer Bursche spielt seine letzte Inszenierung mit Katrin Jaehne, bekannt aus vom Dresdner Boulevardtheater und Alexander Pluquett, der vom Berliner Kabarett Stachelschweine kommt.

53. MUSIKFESTTAGE HOYERSWERDA
24.04.
19:30 Uhr
Zucchini Sistaz – Swing
Schlosssaal
Preis: 19,00 EUR

Ohne mit der künstlichen Wimper zu zucken, katapultieren uns die Zucchini Sistaz dreistimmig singend in die goldene Swing-Ära. Doch in der Zucchini-Welt ist alles ein wenig anders, ein bisschen schräg und skurril und dem heutigen Leben wunderschön entrückt. Die Zucchini Sistaz machen Musik zum Anschauen.

Musikfesttage Hoyerswerda 2018

Falsche Wimpern - Echte Musik

Um es gleich vorweg zu nehmen: Ein Abend mit den Zucchini Sistaz ist kein Konzert. Es ist ein Ereignis.

Kaum betreten die drei kokett frisierten Schwestern ganz in Grün die Bühne, geraten alle Sinne durcheinander: Ist das jetzt ein Augen- oder ein Ohrenschmaus? Sind die drei exzellente Sängerinnen, hingebungsvolle Instrumentalistinnen oder salopp-charmante Entertainerinnen? Ist das mitreißende Swingmusik oder glamourös-ironisches Cabaret? Ist das bei dieser aufregenden Leichtigkeit überhaupt relevant?

Wenn im Publikum vom ersten Ton an unbemerkt die Füße mitwippen und sich die Mundwinkel unwillkürlich ein Stückchen nach oben heben, darf man sich einfach mitten ins Geschehen fallen lassen.

Mit der Eleganz vergangener Tage und dem Selbstbewusstsein von heute greifen die Zucchini Sistaz beherzt in die Saiten und begleiten ihren herausragenden Close-Harmony-Satzgesang kurzerhand selber.

Während Jule Balandat souverän den Kontrabass beackert, liefert Tina La Werzinger den schmissigen Part dieser dualen Rhythmusgruppe an der Schlaggitarre, bisweilen sogar äußerst frappant an der Ukulele. Die besonders schwungvolle Bereicherung ist Schnittchen Schnittker, die virtuos an der Trompete mit einfällt und nach Lust und Laune auch mal zu anderem 'Klimbim' wie Klarinette, Posaune, Flügelhorn und Akkordeon greift.

In „Falsche Wimpern – Echte Musik“, dem mittlerweile vierten Konzertprogramm des gemüsikalischen Trios aus der Swing-Metropole Münster, darf das Publikum wieder wie gewohnt hingerissen dem Gesamtkunstwerk erliegen und erleben, wie aus nur drei Damen eine ganze Big-Band werden kann.

Die lockeren Mundwerke der drei kessen Mädelz schaffen es gekonnt, einen grünen Faden durch das bunte musikalische Treiben zu spannen. In einer erfrischenden Collage aus großen Swing-Melodien und brillant getexteten Eigenkompositionen im Stil der 40er Jahre schaffen es die Zucchini Sistaz, einen kurzweiligen und durch und durch erbauenden Abend zu gestalten.

Selbst unbekannte Kleinode der Musikgeschichte werden in ihren Interpretationen immergrün und avancieren zu echten Evergreenz die nicht mehr aus dem Gehörgang weichen möchten.

Wer gerne über Capriolen wie A cappella mit Instrumenten stolpert, Liebhaber der Schöngeisterei ist - wohl wissend, dass nach schön auch "schäbbig" kommt und erahnt, dass Ernst und Ironie immens nah beieinander liegen können -, der wird mit gemüsikalischer Unterhaltungskunst hinreißend betört und augenzwinkernd mit guter Laune beschenkt.

Denn zwischen aufwändigen Frisuren und ambitioniertem Musizieren muss kein Widerspruch bestehen. Jedenfalls nicht bei den Zucchini Sistaz. Mit viel Liebe zum Detail, unbändiger Spielfreude, verbalen Frotzeleien und dem Mut zu leisen Tönen verzaubert dieses entzückende Trio einen scheinbar gewöhnlichen Abend auf herzerfrischende Art in die Nacht der Nächte.

Zucchini Sistaz

26.04.
16:00 Uhr
Wiedersehen macht Freude
Großer Saal
Preis: 39,75 EUR

Schlager-Show

Veranstalter: MyTVplus Fernsehproduktions GmbH, Dresden

53. MUSIKFESTTAGE HOYERSWERDA
26.04.
19:30 Uhr
Das besondere Instrument - Die Laute
Schlosssaal
Preis: 15,00 EUR

Ensemble Roccabreve: „Ein Liebesbote aus dem Reich der Götter: Die Laute“

Musikfesttage Hoyerswerda 2018Die Laute ist auf unzähligen Gemälden der Renaissance als das Sinnbild der Musik schlechthin zu sehen. Auch als ein Instrument der Liebhaber und Verführer hat sie eine lange Tradition. Heute hingegen wird sie nur noch selten gespielt.

Ihr Name kommt vom arabischen Wort "al-oud" für Holz. Kreuzfahrer brachten Vorformen der Laute aus Ägypten und Persien auf unseren Kontinent.

In Europa entwickelte sich die Laute dann schnell zur Königin der Instrumente: Sie ist gut zu transportieren und enorm vielseitig, eignet sich hervorragend für virtuose Solostücke, mischt sich aber auch gut mit anderen Instrumenten. So war sie bald aus der höfischen Musik und aus der Musik im Familienkreis nicht mehr wegzudenken.

Eine ganz besondere Rolle kam der Laute als Begleitinstrument für den Gesang zu, weil ihre gefühlvollen und intensiven Töne der menschlichen Stimme Kontur und klangliche Tiefe verleihen, ohne sie je zuzudecken. In mehrstimmigen Vokalsätzen konnte die Laute außerdem auch gleich mehrere (oder bei Bedarf sogar alle) Singstimmen spielen und ersetzen, was man Intavolierung nannte. Ab dem 18. Jahrhundert übernahmen die Gitarre und verschiedene Tasteninstrumente die unterschiedlichen Rollen der Laute.

Das Ensemble Roccabreve (Veronika Burger - Gesang und Daniel Kurz - Laute und Théorbe) lädt sein Publikum zu einer musikalischen Reise durch das Europa der Renaissance und des frühen Barock ein und präsentiert dabei die vielen verschiedenen Facetten der Lautenmusik: Spanische Fantasien und Intavolierungen von Luys Milan (1500-1561), gespielt auf einer 8-chörigen Renaissancelaute, eröffnen das Konzert und geben einen stimmungsvollen Einblick in die hohe Lautenspielkunst des 16. Jahrhunderts. Es folgen virtuose Stücke von John Dowland (1563-1626), dem wohl größten englischen Lautenisten. Im zweiten Teil des Konzerts erklingt Musik vom Hof des Sonnenkönigs Ludwig XIV. von Frankreich, komponiert von Robert de Visée (1660-1732), und aus Italien von Johann Hieronymus Kapsberger (1580-1651). Die Stücke dieses zweiten Teils werden auf der Théorbe gespielt, einem im 17. Jahrhundert in Italien entwickelten Lauteninstrument mit zusätzlichen Basssaiten, das durch seinen extravaganten zwei Meter langen Hals auffällt. Die erlesene Instrumentalmusik des Konzerts wird durch einige bezaubernde Gesangsstücke komplettiert, um so das gesamte Spektrum der Lautenmusik erlebbar zu machen.

Dieses heute nur noch selten gespielte Repertoire verlangt von den Musikern Variationsreichtum im Ausdruck sowie die Hingabe an einen ungekünstelten musikalischen Dialog. Veronika Burger und Daniel Kurz verbindet beides. Mit ihrer lebendigen Freude am Musizieren und interessanten Erläuterungen zu den Stücken und Instrumenten bringen sie ihrem Publikum besondere Momente des Genusses und der Sinnlichkeit. Erfahren Sie, wie wohltuend gerade in unserer lauten Welt die leisen, aber innigen Klänge der Lauten sind. Sie sind herzlich eingeladen!

Branle de Village Robert Ballard (um 1575– 1650)
Fantasia XI Luys Milan (um 1500 - um 1561)
Pavane Mille regretz Josquin de Prèz ( um 1450 – 1521)
La canciòn del emperador sobre „Mille regretz“ Luys de Narváez (um 1505 – 1549)
De nubes de una tristeça Anoymus (17. Jhd.)
Esperar, sentir morir Juan Hidalgo (1614-1685)
Fantasía que contrahaze la harpa en la manera de Ludovico Alonso Mudarra (um 1510 – 1580)
A Fancy John Dowland (1562 – 1625/26)
Flow my tears
La Mia Barbara
Can she excuse my wrongs
***
Prélude Robert de Visée (1660-1721)
Chaconne
Goûtous un doux repos Michael Lambert (1610-1696)
Les Sylvain de Mr. Couperin Robert de Visée
Plaint sur la Mort de Monsier Lambert Jacques Du Buisson (1655-1710)
Tombeau des Mesdemoiselles de Visée Robert de Visée
Kapsberger Johann H. Kapsberger (1580-1651)
Amarilli Caccini (1551-1618)
Colascione Johann Hieronymus Kapsberger
Toccata V & La Arpeggiata
Laudate Claudio Monteverdi (1567-1643)

Ensemble Roccabreve
Veronika Burger – Gesang
Daniel Kurz – Laute / Theorbe

28.04.
16:00 Uhr
BIBI BLOCKSBERG – Hexen, Hexen überall
Großer Saal
Preis: 29,95 EUR / 24,95 EUR Erwachsene; 24,95 EUR / 21,95 EUR Kinder

BIBI BLOCKSBERG IN HOYERSWERDA

Die kleine blonde Hexe aus der Feder von Elfie Donnelly hat eine einzigartige Erfolgsgeschichte in der Kinder- und Jugendkultur hinter sich: Über 100 Hörspiele, jede Menge Bücher, eine Zeichentrickserie, Kinofilme, Computerspiele und inzwischen auch vier Musicals für heranwachsende Fans ab vier Jahren. In „Hexen Hexen überall“ müssen sich Bibi und ihre Freundin Schubia bei der Organisation des Welthexentags gegen die konservativen Althexen behaupten.
Das Ganze soll doch bitte schön – hex hex – ein wenig moderner zugehen. Kunterbunter Musical- Spaß mit allem Drum und Dran!
Pünktlich zu ihrem 35-jährigen Jubiläum im Jahr 2015 startete Bibi Blocksberg mit dem neuen Musicalspaß „Hexen hexen überall!“ vom Cocomico Theater ihre dreijährige Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.Schon wenige Monate danach feiert Deutschlands beliebteste Junghexe ihren ersten, großen Erfolg: Die LANXESS Arena Köln verlieh dem Stück den Sold-Out-Award.

Bis heute haben mehr als 170 000 kleine und große Besucher das quirlige Hexen-Musical miterlebt. Und am 28. April steht der internationale Welthexentag auch in Hoyerswerda an! Doch wie das Festprogramm gestalten? Das sollt auf keinen Fall den angestaubten Althexen überlassen werden, oder?! So sehen es jedenfalls Bibi und ihre Freundin Schubia, die gerne etwas moderne Schwungmasse in die morbide Traditionsveranstaltung bringen möchten. Das Problem dabei ist nur, dass den Junghexen die Anwesenheit an diesem Tag grundsätzlich verboten ist. Und auch dem Bürgermeister ist die Ansammlung von Hexen aus aller Hexen Länder ein gewaltiger Dorn im Auge. Zusammen mit Sensationsreporterin Karla Kolumna mischt er sich inkognito unters Hexenvolk. Da bleiben diverse Turbulenzen natürlich nicht aus.


Mit tollen Liedern zum Mitmachen und bunten Kostümen bietet „Hexen hexen überall!“ beste Unterhaltung und ganz viel „Hex, hex!“ für die ganze Familie.

Altersempfehlung: Für Kinder ab 4 Jahren.

Veranstalter: Lausitz.live UG, Cottbus

53. MUSIKFESTTAGE HOYERSWERDA
28.04.
19:30 Uhr
Klavierkonzert - Kaufmann & Kaufmann
Schlosssaal
Preis: 19,00 EUR

Konzert für 2 Klaviere mit Werken von Tschaikowski, Chopin, Franz Liszt u.a.

Klavierkonzert, Brüder Kaufmann, vierhändig

Programm:

Johann Sebastian Bach (1685-1750):
»Konzert für zwei Klaviere C-Dur BWV 1061«
[Allegro] – Adagio ovvero Largo – Fuga

Peter Tschaikowski(1840-1893):
aus »Schwanensee op.20«
(in einer Bearbeitung für Klavier zu vier Händen)
Scene 1
Walzer
Tanz der kleinen Schwäne

Witold Lutoslawski (1913-1994):
»Variationen über ein Thema von Paganini für zwei Klaviere«

Pause

Frédéric Chopin (1810-1849):
»Etüde c-moll op. 10/12«
»Etüde f-moll op. 10/ 9«
»Etüde As-Dur op. 25/1«
»Etüde es-moll op. 10/6«
»Etüde Ges-Dur op. 10/5«
»Etüde c-moll op. 25/12«

Franz Liszt (1811-1886):
»Concerto Pathetique« (für zwei Klaviere)
Allegro energico – Grandioso
Quasi fantasia – Andante sostenuto
Allegro agitato assai – Andante, quasi marcia funebre – Piú mosso – Allegro trionfante

***

Markus und Pascal Kaufmann (geb. 1991, 1993) wohnen im sächsischen Lichtenstein und erhielten Unterricht in Klavier, Cembalo und Orgel bei Markus Ludwig an der Musikschule des Landkreises Zwickau.

Seit 2010 bzw. 2011 studieren sie an der Hochschule für Kirchenmusik und an der Musikhochschule „Carl Maria von Weber“ in Dresden unter anderem die Fächer Klavier, Orgel, Cembalo sowie Chor- und Orchesterleitung.

Im Fach Klavier nehmen sie Unterricht bei Gunda Kumbier und Oksana Weingardt-Schön.

Bei Wettbewerben auf Bundesebene konnten die Brüder zahlreiche Preise in den Kategorien Alte Musik (Cembalo), Klavier vierhändig und Orgel solo gewinnen.

Klavierkonzert, Brüder Kaufmann, vierhändigAusgezeichnet wurden sie außerdem als erste Preisträger beim Internationalen Klavierwettbewerb „Piano ohne Grenzen“ sowie als Förderstipendiaten der Sächsischen Mozartgesellschaft.

2012 wurde Pascal Kaufmann der Christoph-Graupner-Kunstpreis verliehen und im März 2016 erhielt er in der Dresdener Semperoper das Carl-Maria-von-Weber-Stipendium der Staatlichen Hochschule für Musik.

Im September 2015 wurde Markus Kaufmann beim Internationalen Ciurlionis-Orgel-Wettbewerb als Finalist eines der drei Diploma in der Nationalphilharmonie Vilnius verliehen. Im Frühjahr 2017 beendete er seine Studien mit dem kirchenmusikalischen A-Examen und ist seitdem Domorganist zu Quedlinburg.

Gemeinsam bestreiten Markus und Pascal seit Jahren erfolgreich solistische und vierhändige Klavierkonzerte u.a. mit Werken von Tschaikowski, Bruckner, Dvorak, Berlioz, Grieg, Liszt und Beethoven.

2007 und 2009 musizierten die Brüder u.a. als Duo mit dem Ensemble Amadeus in Konzerten von Bach, Mozart und Liszt für zwei Klaviere bzw. drei Cembali & Orchester.

Neben der regen Solo-Konzerttätigkeit als Klavier- und Orgelduo bringen sie auch Konzerte für Klavier, Cembalo und Orgel mit Orchester (u.a. von Bach, Mozart, Gigout, Guilmant, Bèdard) zur Aufführung.

Markus & Pascal Kaufmann

53. MUSIKFESTTAGE HOYERSWERDA
29.04.
10:30 Uhr
Das listige Füchslein
Schlosssaal
Preis: 5,50 EUR Kinder / 7,50 EUR Erwachsene

Musikalisches Märchen zum Mitmachen

Sorbisches National-Ensemble - DAS LISTIGE FÜCHSLEIN - Interaktives musikalisches Märchen

Das Sorbische National-Ensemble stellt Ihnen das interaktive Märchen "Das listige Füchslein" vor. Die Geschichte aus der Feder von Jěwa-Marja Čornakec handelt von einem Füchslein, welches eine Menge Abenteuer zu überstehen hat.

Der Fuchs war leichtsinnig – mit einem kleinen Scherz hat er sich den Wolf, den Bären, und das Wildschwein zu Feinden gemacht. Jetzt ist er zu einem Kampf gegen drei starke Gegner herausgefordert, den er nicht gewinnen kann, denn auf seiner Seite hat er nur eine alte Katze und einen schwachen Hund. Doch der Fuchs wäre nicht der „listige“, wenn er nicht schon einen schlauen Plan geschmiedet hätte … Wie wird dieser Kampf wohl ausgehen? Welche überraschenden Ideen retten den Fuchs?

In der zauberhaften Welt der Musik sind die Kinder nicht nur Zuhörer, sondern sie werden mit Orff-Instrumentarium und gemeinsamen Gesang zu Mitwirkenden. Quelle: SNE

Sorbisches National Ensemble Bautzen