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55. Musikfesttage
Sa | 25.04.
19:30 Uhr
BETÖRENDE LIAISON ZWISCHEN VIOLINE UND TUBA weltweit einzigartig! Veranstaltung wird verschoben!
Schlosssaal

BETÖRENDE LIAISON ZWISCHEN VIOLINE UND TUBA weltweit einzigartig! Veranstaltung wird verschoben!

Preis: 22,00 EUR

Sehr geehrte Freund der Musikfesttage, liebe Besucher,

mit schwerem Herzen, aber der Notwendigkeit folgend müssen wir Ihnen mitteilen, dass die 55. Musikfesttage Hoyerswerda vom 19.04. bis 10.0520 nicht stattfinden können.

Es kann bis dahin nicht gesichert werden, dass alle Künstler aus dem Ausland nach Deutschland ein – und wieder ausreisen, Orchester, Ensemble und Chöre ausreichend proben können oder sich die allgemeine Situation merklich entspannen.

Ein bisschen Musikfesttage wollen wir nicht, dazu haben alle 500 Mitwirkenden in diesem Jahrgang zu viel Herzblut investiert.

Deshalb werden wir die 55. Musikfesttage mit neuer Kraft und neuem Schwung auf das nächste Jahr verlegen, 11. April bis 02. Mai 2021.

Alle Konzerte werden 1 zu 1 gespiegelt.

Deshalb behalten auch alle Karten Ihre Gültigkeit.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie alle gesund bleiben.

Herztlich im Namen des Teams der LHH Dirk Rolka

weltweit einzigartig!

Stradihumpa“, Stradivari-Klänge und Humptata-Musik also, nennt sich dieses Duo, das auf der ganzen Welt einzigartig ist. Seine Protagonisten sind zwei Künstler, die auf den klassischen Konzertpodien gefeiert werden und zugleich Professoren am renommierten Salzburger Mozarteum sind.

Benjamin Schmid, Violine

Der Sieg des Carl-Flesch-Wettbewerbs 1992 in London, bei dem er auch den Mozart-, den Beethoven- und den Publikumspreis zuerkannt bekam, brachte neben anderen Wettbewerbspreisen den internationalen Durchbruch für den aus Wien stammenden Geiger Benjamin Schmid. Seither gastierte er auf den wichtigsten Bühnen der Welt mit namhaften Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, dem Philharmonia Orchestra London, den Petersburger Philharmonikern, dem Concertgebouw Orchester Amsterdam, dem Leipziger Gewandhausorchester oder dem Tonhalle Orchester Zürich. Seine solistische Qualität, die außerordentliche Bandbreite seines Repertoires – neben allen gängigen Werken spielt er etwa auch die Violinkonzerte von Wolf Ferrari, Gulda, Korngold, Elgar, Weill, Dutilleux oder Reger – und insbesondere auch seine improvisatorischen Fähigkeiten im Jazz machen ihn zu einem Geiger mit unvergleichlichem Profil.

Benjamin Schmids über 50 CDs wurden zum Teil mehrmals mit dem Deutschen Schallplattenpreis (als einziger Geiger in den Kategorien Klassik und Jazz), dem ECHO Klassik, Grammophone Editor’s Choice oder der Strad Selection ausgezeichnet. Neben Einspielungen des Standardrepertoires der Violinkonzerte von Mozart, Beethoven, Bruch, Mendelssohn, Tschaikowsky, Wieniawski oder Brahms sind besonders seine prämierten Neuentdeckungen der Violinkonzerte von Erich Wolfgang Korngold, Ermanno Wolf Ferrari, Mieczyslaw Weinberg, Friedrich Gulda (Violin- und Cellokonzert), György Ligeti, Nicolo Paganini in der Bearbeitung von Fritz Kreisler und Max Reger zu nennen. Anlässlich seines 50. Geburtstages gibt OehmsClassics 2018 „Benjamin Schmid Complete OehmsClassics Recordings“ (20 CD Box) heraus.

Benjamin Schmid trat mehrmals in weltweit ausgestrahlten TV-Konzerten mit den Wiener Philharmonikern auf: mit Seiji Ozawa bei den Salzburger Festspielen oder mit Valery Gergiev beim Sommernachtskonzert Schönbrunn; beide erschienen auf CD und DVD. Mehrere weltweit ausgestrahlte Dokumentarfilme über Benjamin Schmid komplettieren den außergewöhnlichen Rang des Geigers. In seiner nunmehrigen Heimatstadt Salzburg wurde Benjamin Schmid mit dem „Internationalen Preis für Kunst und Kultur“ ausgezeichnet. In Salzburg, wo er mit seiner Frau, der Pianistin Ariane Haering, und ihren gemeinsamen vier Kindern lebt, lehrt Benjamin Schmid als Professor an der Universität Mozarteum. Darüber hinaus gibt er weltweit Masterclasses, ist Gastprofessor an der Hochschule der Künste Bern/CH und fungiert als künstlerischer Leiter des Internationalen Mozart Wettbewerbs Salzburg.

Benjamin Schmid ist als einer der wichtigsten Geiger im Buch „Die Großen Geiger des 20. Jahrhunderts,“ von Jean-Michel Molkou (Verlag Buchet-Chastel, 2014) porträtiert.

Er konzertiert auf der „ex Viotti 1718“- Stradivarius Violine, die ihm die Österreichische Nationalbank zur Verfügung stellt, sowie auf einer modernen Geige aus dem Jahre 2015 von Wiltrud Fauler.

www.benjaminschmid.com

 


 

Andreas Martin Hofmeir

Andreas Martin Hofmeir, einer der besten und vielseitigsten Instrumentalisten der Gegenwart, ist ein Grenzgänger zwischen den Genres: Er ist Professor an der Universität Mozarteum Salzburg, war Gründungsmitglied der bayerischen Kult-Band LaBrassBanda und ist sowohl als Kabarettist als auch als klassischer Tubist erfolgreich. Hofmeir spielt weltweit als Solist und Kammermusiker, gibt Meisterkurse und Workshops im In- und Ausland, ist Showmaster und Autor. Das Kulturprogramm der BASF würdigte sein vielseitiges künstlerisches Schaffen mit dem Künstlerporträt 2018.

Der gebürtige Münchner fand über Klavier, Schlagzeug und Tenorhorn mit zwölf Jahren zur Tuba. Er studierte in Berlin (Dietrich Unkrodt), Stockholm (Michael Lind) und Hannover (Jens Björn-Larsen). Hofmeir gewann den internationalen Tubawettbewerb „Città di Porcia“ in Pordenone (Italien), den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs in Berlin und den ECHO Klassik als "Instrumentalist des Jahres 2013", letztere jeweils als erster Tubist in der Geschichte der Wettbewerbe.

Hofmeir war Stipendiat der Orchesterakademien der Berliner und der Münchner Philharmoniker und spielte u.a. mit den Wiener Philharmonikern, dem Gewandhausorchester und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Als Solist konzertierte Hofmeir u.a. mit den Münchner und den Bremer Philharmonikern, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und der NDR Radiophilharmonie.

Als Pionier seines Instrumentes betritt Hofmeir immer wieder kammermusikalisches Neuland: Mit dem Harfenisten Andreas Mildner bildet er das duo tuba & harfe, mit dem österreichischen Geigenvirtuosen Benjamin Schmid die Schmid Hofmeir HochTief GmbH, mit Barbara Schmelz das Duo Tuba & Orgel. Mit seinen Kammermusikformationen, die jeweils weltweit einzigartig sind, spielte Hofmeir auf Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, den Brandenburgischen Sommerkonzerten und dem Festival Euroclassic und füllte die Säle der Berliner und der Kölner Philharmonie.

Daneben steht Hofmeir seit mehr als zwanzig Jahren auch als Kabarettist auf der Bühne, u.a. als Schauspieler und Texter des Musikkabaretts Star Fours und des Wortkabarett-Ensembles Die Qualkommission. Gemeinsam mit Roman Deininger schrieb und inszenierte er den Kabarettabend „Der Ball ist wund“ am Landestheater Linz. Aktuell tourt er mit seiner musikalisch-kabarettistischen Lesung „Kein Aufwand!“. Das Programm erschien im 2016 als Buch und Hörbuch.

Seit Herbst 2014 moderiert Andreas Martin Hofmeir seine eigene Kleinkunstshow "Wer dablost's?", in der Künstler verschiedener Genres auftreten und ihr Glück auf der übelriechenden Tuba-Antiquität Rosalinde versuchen. Hochkaräter wie Olaf Schubert, Konstantin Wecker und Michael Altinger sind seine Gäste.

Mit der bayerischen Kult-Band LaBrassBanda, in der er bis 2013 als Helikon-Spieler den Gegenpart zu Frontmann Stefan Dettl gab, war Hofmeir „Sieger der Herzen“ beim Eurovision Song Contest und stürmte mit „Europa“ (Sony) die Top 10 der deutschen Charts. Auch als Jazzmusiker beschreitet der Tubist neue Wege. Er hat mit vier der besten Tubisten Europas das Ensemble European Tuba Power gegründet und spielt als Lead-Instrumentalist mit seiner eigenen Jazzband.

Eine Spezialität des Künstlers sind Crossoverprogamme, in denen er Klassik, Jazz und Kabarett verbindet. Nach umjubelten Aufführungen des kabarettistischen Theaterkonzerts „Lackschuh oder Barfuß“ mit den Münchner Philharmonikern konzipierte Hofmeir den Crossoverabend "All About That Bass", bei dem er nicht nur als Solist, sondern auch als Moderator, Schauspieler, Kabarettist und Jazzmusiker auf der Bühne steht, und der u.a. im Konzerthaus Berlin und im Münchner Gasteig zur Aufführung kam.

Hofmeirs musikalische Aktivitäten sind auf zahlreichen CDs dokumentiert: Bei Genuin veröffentlichte er „Uraufnahmen“ mit ausschließlich Welt-Ersteinspielungen u.a. der Tubakonzerte von Duda, Näther und Roikjer (ECHO Klassik 2013) und „Why not?“ mit dem duo tuba & harfe. Bei Sony Classical erschien seine Solo-CD „On the way“ mit den Münchner Philharmonikern unter Andrew Manze, bei ACT "Stradihumpa", die erste CD der HochTief GmbH. Mit der Deutschen Bläserphilharmonie nahm er die Tubakonzerte von Martin Ellerby und Ralph Vaughan Williams auf. Diese CD sowie die zweite CD des duo tuba & harfe mit dem Programm "Besser ohne Worte" erscheinen im Winter 2019/20.

Neben seiner künstlerischen Tätigkeit engagiert sich Hofmeir als Botschafter der Stiftung Bildung und des Vereins Singende Krankenhäuser auch gesellschaftspolitisch. 2019 wurde er als Mitglied der Münchner Turmschreiber berufen.

Andreas Martin Hofmeir spielt Tuben der Marke B&S.