Maurice Ravel, Pavane pour une infante défunte, M. 19
Edward Elgar, Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll, op. 85
Solistin: Josepha Kühn, Landesgymnasium für Musik C.-M.-v.-Weber Dresden
+++Pause+++
Richard Wagner, Siegfried-Idyll, WWV 103
Franz Liszt, Les Préludes
Dirigentin: Eva Meitner
Das Sinfonische Orchester Hoyerswerda e.V. – ein Monolith – ein Solitär der Musikfesttage
– dessen Vorgänger, genannt „Orchester der Werktätigen“ unter Leitung von Lutz Michlenz (1936-2016), begleitete die Musikfesttage bereits seit deren Auftaktkonzert am 23. Juni 1966 in der damaligen Alfred-Scholz-Halle
– im Jahre 1962 erfolgte die Gründung des großen Orchesters Hoyerswerda durch Lutz Michlenz, das 1975 mit dem Jugendsinfonieorchester der Musikschule zum Sinfonischen Orchester Hoyerswerda verschmolz
– nach den 49. Musikfesttagen (2014) legte Lutz Michlenz die Leitung des Orchesters in jüngere Hände, nämlich in die von Eva Meitner, die 2015 zu den 50. Musikfesttagen als Dirigentin des Sinfonischen Orchesters debütierte
– die Mitglieder des Orchesters, meist ehemalige Hoyerswerdaer Musikschüler, leben heute über ganz Deutschland verstreut und können meist nur an wenigen Probenwochenenden gemeinsam üben – und dennoch in erstaunlich hoher Qualität zwei jährliche Auftritte absolvieren: das Silvesterkonzert in der Lausitzhalle (ein „Ausverkauft“-Garant!) und an selber Stelle das Abschlusskonzert der Musikfesttage, wie wir es heute zum 59. Mal erleben
– auf der Homepage: www.sinfonisches-orchester-hoyerswerda.de sind weitere Nachrichten zu lesen
Es werden immer neue Mitglieder im Orchester gesucht! Herzliche Einladung!
Mehr lesen: https://sinfonisches-orchester-hoyerswerda.de/
Lebenslauf Josepha Eleonore Kühn
Josepha Eleonore Kühn, geboren 2009 in Dresden, begann im Alter von sechs Jahren in der Kinderklasse der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden mit dem Cellospiel. Von 2016 bis 2021 erhielt sie Unterricht bei Frau Prof. Gunda Altmann bis sie mit zwölf Jahren zu Ulf Prelle wechselte. Ab März 2026 führt Herr Prof. Peter Bruns den Unterricht fort.
Seit der fünften Klasse besucht sie das Sächsische Landesgymnasium für Musik Carl Maria von Weber Dresden.
Erste Orchestererfahrungen sammelte sie bei den Landstreichern Sachsen. 2022 und 2023 war sie Stimmführerin der Violoncelli. Nach erfolgreichem Probespiel im Herbst 2023 wurde sie in das Bundesjugendorchester aufgenommen. In vier Arbeitsphasen reiste das Orchester nach Großbritannien, Österreich, Italien und in die Niederlande und spielte unter anderem in Konzerthäusern, wie dem Konzertgebouw Amsterdam, in der Elbphilharmonie oder im Wiener Musikverein.
2024 gab sie ihr Orchesterdebut als Solistin mit den Landstreichern in Trebnitz und Dresden. Im September 2024 wurde sie zur Teilnahme am Varaždin Baroque Evenings Festival eingeladen. Im Sommer 2025 nahm sie am Projekt „Junges Musikpodium Dresden-Venedig“ teil. Im November folgten zwei Solokonzerte, bei denen sie die „Rokoko-Variationen“ von P.I.Tschaikowski mit dem „Mozartverein zu Dresden“ unter der Leitung von Vladislav Vorobel spielte. Anfang 2026 organisierte die Jürgen-Ponto-Stiftung einen Konzertabend für Josepha und ihre Duopartnerin Anne Beykirch.
Sie nahm an folgenden Wettbewerben teil:
2022 erhielt sie beim 27. Heran Violoncello Wettbewerb den zweiten Preis, beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert in der Kategorie Violoncello Solo einen zweiten Preis mit 23 Punkten und einen Sonderpreis beim 8. Internationalen Dotzauer Wettbewerb.
2024 spielte sie bei Jugend musiziert in der Kategorie Duo Klavier und ein Streichinstrument und erreichte einen ersten Preis mit 24 Punkten beim Bundeswettbewerb in Lübeck. Zusätzlich erhielt sie und ihre Duopartnerin Anne einen WESPE-Sonderpreis und eine Förderung der Jürgen-Ponto-Stiftung.
2025 nahm sie erneut beim Heran Violoncello Wettbewerb und beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert in der Kategorie Violoncello solo teil und erhielt jeweils einen zweiten Preis.
Josepha spielt ein Cello von Thomas Goldfuss (2004), eine Leihgabe der Deutschen Stiftung Musikleben.